Archivo de August, 2020

Urlaub 2021 – Feiertage auf Mallorca im Überblick

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub!, heißt es so schön… Ich finde, da ist was Wahres dran… Und deshalb, und weil wir uns unsere Zukunftsplanung von Corona nicht kaputtmachen lassen, gibt’s hier und heute schon mal für alle Planungswütigen wie mich alle Mallorca-Feiertage für 2021 auf einen Blick!

Wer kennt das nicht…? Man ist gerade in Urlaub auf Mallorca und plötzlich gibt’s hier Feiertage, von denen man nicht einmal im Entferntesten wusste, dass sie überhaupt existieren! – Das kann dann manchmal, wie ich aus eigener Erfahrung weiß,  schon ein bisschen ärgerlich sein…

Gut zu wissen – die Feiertage 2021

… wenn man eventuell nur für ein paar Tage – zum Beispiel für ein verlängertes Wochenende – auf die Insel reist und ausgerechnet während dieser kostbaren Zeit feiertagsbedingt unvermutet vor verschlossenen Türen steht. Dann heißt es: Ade, liebe geplante Shopping-Tour ;-((

Immer wieder schön – die Insel von oben betrachtet

Damit es während des lang ersehnten Mallorca-Aufenthalts erst gar nicht zu einem solchen kleinen Malheur kommt, finden alle Mallorcaurlaub-2021-Planer nachfolgend die inselweit geltenden Feiertage schon mal auf einen Blick!

  • Freitag, 1. Januar (Neujahr)
  • Mittwoch, 6. Januar (Heilige Drei Könige)
  • Montag, 1. März (Tag der Balearen)
  • Donnerstag, 1. April (Gründonnerstag)
  • Freitag, 2. April (Karfreitag)
  • Montag, 5. April (Ostermontag)
  • Samstag, 1. Mai (Tag der Arbeit)
  • Dienstag, 12. Oktober (Nationalfeiertag)
  • Montag, 1. November (Allerheiligen)
  • Montag, 6. Dezember (Spanischer Verfassungstag)
  • Mittwoch, 8. Dezember (Mariä Empfängnis)
  • Samstag, 25. Dezember (Erster Weihnachtsfeiertag)

MEIN TIPP: Alle Feiertage am besten gleich im Urlaubsplaner 2021 rot anstreichen ;-))

Kurztrip nach Mallorca – Palma ist immer eine Reise wert

In diesem Sinne: VIEL SPASS bei der Mallorca-Urlaubsplanung – denn Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude!

¡Hasta pronto, Mallorca! – Wir kommen wieder, keine Frage!

31

08 2020

„Corona ist ein Arschloch!“…

… stand in fetten schwarzen Lettern gut lesbar auf dem T-Shirt eines Mannes, der mir kürzlich in Hamburg entgegenkam. Stimmt!, hab ich damals gedacht – und musste dabei ein wenig schmunzeln über diesen derben, aber doch irgendwie zutreffenden Spruch!

Seit vergangenem Freitag, dem Tag, an dem die Balearen von der Bundesregierung zum Risikogebiet erklärt und mit einer Reisewarnung belegt wurden, schmunzle ich allerdings nicht mehr. Nun bin ich sogar geneigt, den oben zitierten Satz noch um ein weiteres kleines Wort zu ergänzen, und zwar: „großes“!

Corona macht leider keine Ferien

Von Natur aus eigentlich eher mickrig, hat es dieses fiese Virus doch tatsächlich geschafft, alle Hoffnungen und Anstrengungen Mallorcas, was Inselurlaub trotz Corona angeht, erst einmal wieder zunichtezumachen. Und dabei hatte doch alles vor noch gar nicht allzu langer Zeit so positiv angefangen … 

…mit dem gelungenen „Pilotprojekt“ im Juni, über das europaweit medien- und werbewirksam berichtet wurde, mit wohl durchdachten Hygienekonzepten und hohen Sicherheitsstandards wie dem obligatorisch auszufüllenden Gesundheitsformular für alle ausländischen Mallorca-Ankömmlinge, mit erweiterter Maskenpflicht und, und ,und!

„Die Balearen sind ein sicheres Reiseziel“ lautet die klare Botschaft der Balearenregierung. Und so läuft der Tourismus nach offizieller Beendigung des Notstands und Aufhebung der Reisebeschränkungen tatsächlich ab Mitte Juni langsam, aber sicher wieder an. 

5. Juli 2020 – Happy und dankbar, wieder zurück zu sein

Am Abend des 5. Juli steige auch ich als eine der ersten überzeugten Mallorca-Rückkehrer am Palma Airport aus dem Flieger. Es folgen drei unbeschreiblich schöne Wochen, in denen ich hautnah miterleben darf, wie die Insel Tag für Tag ein kleines Stückchen mehr aus ihrem coronabedingten Dornröschenschlaf erwacht. Anfangs sind selbst in der Hauptstadt Palma noch viele Geschäfte und Lokale geschlossen – doch bis zu unserer Abreise haben auch von ihnen zahlreiche wieder geöffnet.

Der Strand von Puerto Portals ist im Juli bereits gut besucht

Unbeschreiblich, mit welcher Sympathie und Euphorie wir Rückkehrer auf der Insel empfangen werden: Egal, wohin ich auch komme, überall blicke ich in strahlende Gesichter positiv gestimmter Menschen. Menschen, die sich durch einen strikten monatelangen Lockdown eisern in die „neue Normalität“ zurückgekämpft haben und nun darauf hoffen, dass es endlich wieder bergauf geht… 

Heute, nur drei Wochen später, sitze ich sichtlich geknickt an meinem Laptop und schreibe diese Zeilen – über das große A… Corona, das ich, wenn’s irgendwie möglich wäre, nur zu gern für immer zum Teufel jagen würde!

Adios Mallorca – hasta pronto, bis bald!

Die Autorin ist Gründerin und Betreiberin des Inselblogs
VIVA MALLORCA! Sie lebt in Hamburg und Palma de Mallorca.

20

08 2020

Playa de Formentor – Karibik à la Mallorca

Lust auf einen kleinen Ausflug in die Karibik? – Wer jetzt „Ja, aber das geht doch in Zeiten von Corona gar nicht!“ sagt, dem kann geholfen werden…

…und zwar mit einem Besuch der Playa de Formentor – d e r mallorquinischen Antwort auf karibische Traumstrände!  

Karibik-Feeling pur auf Mallorca

Gut versteckt, liegt der knapp einen Kilometer lange, strahlend weiße Sandstrand romantisch im westlichen Teil der Bucht von Pollença, nur darauf wartend, endlich auch von eingeschworenen Südseefans entdeckt zu werden. Auf Entdeckungsreise begibt man sich allemal, will man dorthin gelangen. Denn auf dem Landweg gibt’s nur eine Möglichkeit, das Ziel zu erreichen: per Roadtrip über die abenteuerliche Ma-2210, eine der spektakulärsten Passstrecken Mallorcas! 

Die Südsee lässt grüßen – Playa de Formentor

Diese schmale 13 Kilometer lange Serpentinenstraße zum Cap de Formentor sollte wirklich jeder Mallorca-Besucher einmal im Leben entlanggefahren sein – vorausgesetzt, man verfügt über gute Nerven und einen gewissen Erfahrungsschatz, was das Befahren kurvenreicher Gebirgsstrecken betrifft. Beides ist hier gefragt, denn auf der Ma-2210 kommen einem aus den Kurven nicht selten, aber dafür unverhofft die ein oder anderen Rennradfahrer entgegen – und das eher rasant als galant …

Ma-2210 – Traumroute zum Cap de Formentor

Doch wer sich erst mal auf das „Abenteuer“ eingelassen hat, wird letztendlich fürstlich belohnt: mit atemberaubenden Ausblicken, die ihresgleichen suchen! 

Mirador es Colomer – ein Must-visit

Das absolute Highlight ist dabei zweifellos der Aussichtspunkt „Mirador es Colomer“, etwa auf halber Strecke zwischen Port de Pollença und Cap de Formentor. Von der beliebten Aussichtsplattform aus hat man einen einzigartigen Blick auf das wohl bekannteste Fotomotiv Mallorcas: die schmale, lang gestreckte Landzunge Formentor, die – wie der Rücken eines Drachens – imposant aus dem Meer emporragt. Einfach faszinierend!

Die Landzunge von Formentor – das Fotomotiv Nummer 1

Vom Mirador es Colomer ist es dann nur noch ein Katzensprung bis zum bewachten, kostenpflichtigen Strand-Parkplatz nahe der Cala Formentor. Jetzt heißt es nur noch kurz zu Fuß fünf Minuten durch einen kleinen, würzig duftenden Pinienhain zu laufen, und schon ist man angekommen, an Mallorcas Traumstrand – mit seinem unfassbar klaren türkisfarbenen Wasser, dem hellen pinienbeschatteten Sandstrand und den zum Relaxen einladenden Strandliegen.  

Bienvenido a la Playa de Formentor – willkommen in der Karibik!

11

08 2020

Balearen-Inselhopping statt Kreuzfahrt

Wer das Gefühl hat, auf Mallorca schon alles gesehen zu haben und immer noch reif ist für die Insel, dem kann geholfen werden? – Wie? Na mit Inselhopping…

… statt Kreuzfahrt! Einfach mal schnell mit der Fähre rüberhüpfen zur kleinen Balearen-Schwester Ibiza. Morgens hin und abends wieder zurück – die perfekte Kombination aus Bootstrip und Landausflug in einem.

Mit Baleària und Transmediterránea bedienen gleich zwei große Reedereien von Palma de Mallorca aus die Fährroute zur Nachbarinsel. Potenzielle Inselhopper haben damit täglich die Wahl zwischen mehreren verschiedenen Abfahrtszeiten für Hin- und Rückfahrt – zumindest in der Hauptsaison.

Hier an Palmas Estació Maritima liegen sie – die Ibiza-Fähren


Das erste Schiff in Richtung Ibiza verlässt Palmas Hafen frühmorgens um 7.30 Uhr; es folgen noch weitere Passagen um 8.00 Uhr, 9.30 Uhr und 10.30 Uhr. Die Überfahrt dauert, je nach Schiffstyp, zwischen zwei (mit der Schnellfähre) und vier Stunden. Zurück geht’s abends von Ibiza-Stadt, je nach Fährgesellschaft und Wochentag, entweder um 19.00 Uhr, 19.30 Uhr, 20.00 oder 22.00 Uhr. Auch hier variiert die Dauer der Überfahrt wieder, abhängig vom jeweils gebuchten Fährtyp.

Kreuzfahrt-Alternative Inselhüpfen

Die kleine „Tageskreuzfahrt“ lässt sich problemlos bei diversen Anbietern im Internet online buchen oder auf den Websites der beiden oben genannten Fährgesellschaften. Ein Ticketkauf ist darüber hinaus auch direkt vor Ort in Palma an den Verkaufsschaltern der Reedereien im Fährterminal „Estació Marítima“ möglich. Aber bitte Ausweis nicht vergessen – dieser muss bereits beim Ticketkauf vorgelegt werden!

Anfang und Ende der Reise – Palmas Fähranleger

Als Tagestrip unternommen, ist das Ganze meiner Meinung nach eher ohne Pkw zu empfehlen. Denn dieser schlägt bei der Überfahrt mit Extrakosten von rund 50 Euro (Kleinwagen) doch ziemlich zu Buche – während Tickets für die reine Überfahrt hin und zurück schon ab 99 Euro pro Person zu haben sind. Gut angelegtes Geld, wie ich nur sagen kann – gemessen am Gegenwert, den man dafür erhält: eine mehrstündige entspannte Reise zu Wasser, auf der man sich an Deck ausgiebig und im Preis inbegriffen die frische Meeresbrise um die Nase pusten lassen kann. Gerade jetzt während der heißen Sommermonaten eine wahre Wohltat. 

Entschleunigung pur inbegriffen

Meer, Meer und noch mal Meer…

Wer dann noch – völlig losgelöst vom Hier und Jetzt – den Blick übers tiefblaue Meer in Richtung Horizont schweifen lässt, kann sie spüren, die pure Entschleunigung! Einfach unbezahlbar dieses Gefühl.

Ibiza – Mallorcas hübsche Schwester

Schließlich völlig entspannt im Hafen von Ibiza angekommen, erwartet einen als perfekter Gegenpol nun wieder das sprudelnde Leben in einer pulsierenden Stadt… 

Angekommen – Blick auf den Fährhafen von Ibiza-Stadt

Bis zur Rückfahrt am Abend bleibt genügend Zeit, Eivissa, so der katalanische Name von Ibiza-Stadt, nach Herzenslust zu entdecken: sei es bei einer der überall im Ort angebotenen Sightseeing-Touren, beim gemütlichen Stadtbummel auf eigene Faust mit anschließendem gemütlichen Mittagessen in einem der vielen hübschen Altstadt-Lokale oder bei einem Einkaufstrip durch die zahlreichen Geschäfte der Innenstadt! 

Eivissa – die lebensfrohe einladende Inselmetropole

Und weil das alles so schön ist, wird so mancher nach erfolgreichem ersten Mal „Inselhüpfen“ zum Wiederholungstäter … wie ich auch!

Apropos: Ein Fährtrip von Alcúdia nach Menorca macht mindestens genauso viel Spaß 😉

Deshalb lautet meine Devise: Balearen-Inselhopping – zur Nachahmung dringend empfohlen!

03

08 2020