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Balearen-Inselhopping statt Kreuzfahrt

Wer das Gefühl hat, auf Mallorca schon alles gesehen zu haben und immer noch reif ist für die Insel, dem kann geholfen werden? – Wie? Na mit Inselhopping…

… statt Kreuzfahrt! Einfach mal schnell mit der Fähre rüberhüpfen zur kleinen Balearen-Schwester Ibiza. Morgens hin und abends wieder zurück – die perfekte Kombination aus Bootstrip und Landausflug in einem.

Mit Baleària und Transmediterránea bedienen gleich zwei große Reedereien von Palma de Mallorca aus die Fährroute zur Nachbarinsel. Potenzielle Inselhopper haben damit täglich die Wahl zwischen mehreren verschiedenen Abfahrtszeiten für Hin- und Rückfahrt – zumindest in der Hauptsaison.

Hier an Palmas Estació Maritima liegen sie – die Ibiza-Fähren


Das erste Schiff in Richtung Ibiza verlässt Palmas Hafen frühmorgens um 7.30 Uhr; es folgen noch weitere Passagen um 8.00 Uhr, 9.30 Uhr und 10.30 Uhr. Die Überfahrt dauert, je nach Schiffstyp, zwischen zwei (mit der Schnellfähre) und vier Stunden. Zurück geht’s abends von Ibiza-Stadt, je nach Fährgesellschaft und Wochentag, entweder um 19.00 Uhr, 19.30 Uhr, 20.00 oder 22.00 Uhr. Auch hier variiert die Dauer der Überfahrt wieder, abhängig vom jeweils gebuchten Fährtyp.

Kreuzfahrt-Alternative Inselhüpfen

Die kleine „Tageskreuzfahrt“ lässt sich problemlos bei diversen Anbietern im Internet online buchen oder auf den Websites der beiden oben genannten Fährgesellschaften. Ein Ticketkauf ist darüber hinaus auch direkt vor Ort in Palma an den Verkaufsschaltern der Reedereien im Fährterminal „Estació Marítima“ möglich. Aber bitte Ausweis nicht vergessen – dieser muss bereits beim Ticketkauf vorgelegt werden!

Anfang und Ende der Reise – Palmas Fähranleger

Als Tagestrip unternommen, ist das Ganze meiner Meinung nach eher ohne Pkw zu empfehlen. Denn dieser schlägt bei der Überfahrt mit Extrakosten von rund 50 Euro (Kleinwagen) doch ziemlich zu Buche – während Tickets für die reine Überfahrt hin und zurück schon ab 99 Euro pro Person zu haben sind. Gut angelegtes Geld, wie ich nur sagen kann – gemessen am Gegenwert, den man dafür erhält: eine mehrstündige entspannte Reise zu Wasser, auf der man sich an Deck ausgiebig und im Preis inbegriffen die frische Meeresbrise um die Nase pusten lassen kann. Gerade jetzt während der heißen Sommermonaten eine wahre Wohltat. 

Entschleunigung pur inbegriffen

Meer, Meer und noch mal Meer…

Wer dann noch – völlig losgelöst vom Hier und Jetzt – den Blick übers tiefblaue Meer in Richtung Horizont schweifen lässt, kann sie spüren, die pure Entschleunigung! Einfach unbezahlbar dieses Gefühl.

Ibiza – Mallorcas hübsche Schwester

Schließlich völlig entspannt im Hafen von Ibiza angekommen, erwartet einen als perfekter Gegenpol nun wieder das sprudelnde Leben in einer pulsierenden Stadt… 

Angekommen – Blick auf den Fährhafen von Ibiza-Stadt

Bis zur Rückfahrt am Abend bleibt genügend Zeit, Eivissa, so der katalanische Name von Ibiza-Stadt, nach Herzenslust zu entdecken: sei es bei einer der überall im Ort angebotenen Sightseeing-Touren, beim gemütlichen Stadtbummel auf eigene Faust mit anschließendem gemütlichen Mittagessen in einem der vielen hübschen Altstadt-Lokale oder bei einem Einkaufstrip durch die zahlreichen Geschäfte der Innenstadt! 

Eivissa – die lebensfrohe einladende Inselmetropole

Und weil das alles so schön ist, wird so mancher nach erfolgreichem ersten Mal „Inselhüpfen“ zum Wiederholungstäter … wie ich auch!

Apropos: Ein Fährtrip von Alcúdia nach Menorca macht mindestens genauso viel Spaß 😉

Deshalb lautet meine Devise: Balearen-Inselhopping – zur Nachahmung dringend empfohlen!

03

08 2020